Förder- und Fassadenpreis

Fassadenpreis

Hervorragend gelungene Fassadensanierungen an einem denkmalgeschützten Gebäude

Nach seiner Premiere im Jahr 2014 wird der mit 1.000 € dotierte Fassadenpreis 2016 zum zweiten Mal von der Stiftung Weltkulturerbe Bamberg verliehen.

Dieser Preis finanziert sich durch die Erträge aus dem Hildegard-Schnös-Malchow-Fonds, der seit 2006 nach dem Willen der Stifterin von der Stiftung Weltkulturerbe Bamberg treuhänderisch für eine Preisvergabe verwaltet wird.

Bei dem ehemaligen Stadtpalais „Ambräusianum“ sticht vor allem die Farbfassung ins Auge. Die verputzten Flächen sind in einem Graublau gehalten, das je nach Tageslichtbeleuchtung variiert. Die drei vergoldeten Wappenmedaillons repräsentieren einige Besitzer aus der Vergangenheit bis heute, unter anderem die Benediktinerabtei Michaelsberg.

Für die Nominierung des „Café Riffelmacher“ war es entscheidend, dass es sich um eine prachtvolle Fassade eines spätmittelalterlichen, barocken Einzeldenkmals handelt, welches sich in das Ensemble um das Alte Brückenrathaus im Zentrum der Altstadt einreiht.

2016 Michael und Bianca Mahr für die Sanierung der Fassade Dominikanerstr. 10 - Ambräusianum

2014 Eva-Maria Sodtke Sanierung der Fassade Obere Brücke 12 - Café Riffelmacher

 

 

 

 

Förderpreis

zur Erhaltung historischer Bausubstanz

In Erfüllung Ihres Stiftungszweckes und um Ihr Engagement für die Erhaltung von historischer Bausubstanz auszubauen, vergibt die Stiftung Weltkulturerbe Bamberg seit 2007 einen mit 5.000 € dotierten Förderpreis.

Über die Preisvergabe entscheidet der Vorstand der Stiftung Weltkulturerbe Bamberg. Seit 2013 wird der Förderpreis zur Erhaltung historischer Bausubstanz alle zwei Jahre vergeben.

Der Preis wird an Eigentümer von Bauwerken vergeben, die sich in in vorbildlicher und nachahmenswerter Weise um die Erhaltung historischer Bausubstanz im Stadtgebiet Bamberg bemühen. Der Preis kann auch an eine Körperschaft des privaten oder öffentlichen Rechts vergeben werden, die sich in vorbildlicher und nachahmungswerter Weise für die Erhaltung und Revitalisierung historischer Bausubstanz und für die Wiederbelebung bzw. Wiederbebauung in der Stadt Bamberg einsetzt. Dabei ist unbeachtlich, ob die Körperschaft Eigentümerin der Bausubstanz ist oder nicht. Die Vergabe des Förderpreises ist nicht an die Gewährung weiterer öffentlicher oder privater Zuschüsse gebunden.

 © Jürgen Schraudner

2017 Andrea und Stephan Fiedler für die Sanierung des Aufseßhöflein

 © Jürgen Schraudner
 © Jürgen Schraudner, Bamberg

2015 Jörg Neumann für die Sanierung des historischen Gasthauses Bruckertshof

 © Jürgen Schraudner, Bamberg

2013 Schutzgemeinschaft Alt-Bamberg e.V., als Anerkennung für die langjährige Arbeit für das Stadtbild „Alt-Bamberg“

2012 Dr. Birgit Gunreben-Stempfle und Dr. Joachim Stempfle für die Sanierung des Anwesens Unterer Kaulberg 3

2011 Verein Gärtner und Häckermuseum e.V.

2010 Jutta und Wolfgang Weiss für die Sanierung des Anwesens Untere Sandstraße 20

 © Jürgen Schraudner, Bamberg

2009 Freundeskreis St. Johannis e.V. für die Sanierung der Kapelle St. Johannis

     

 Foto: Pressestelle, Stadt Bamberg

2008 Jürgen und Elisabeth Schünemann für die Sanierung des Anwesens Hölle 12

 © Jürgen Schraudner, Bamberg
 Foto: Pressestelle, Stadt Bamberg

2007 Orgelbauförderverein St.-Stephan für die Sanierung der Barockorgel

 © Jürgen Schraudner, Bamberg